Hilde Domin erinnert in einem ihrer bekanntesten Gedichte daran, dem Wunder leise die Hand hinzuhalten wie einem Vogel.
Diese Haltung – offen, wachsam, hoffnungsvoll –
kann auch im Krankenhaus zum stillen Gebet werden.

In Angst und Sorgen dürfen wir uns immer an Gott wenden. In der Bibel heißt es: "Werft alle eure Sorgen auf ihn, denn er kümmert sich um euch" (1 Petr 5,7). Wir dürfen vertrauen, dass Gott nicht der Verursacher von Krankheit und Leid ist, aber gerade in schweren Stunden unseres Lebens ganz nahe ist und uns stärkt.
Gott, gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
(Reinhold Niebuhr)

In diesem geführten Video begleiten Sie Seelsorgerin Martha Weisböck durch eine sanfte Atem-Meditation, die speziell für den Krankenhausalltag konzipiert wurde.
Lassen Sie Stress, Angst oder Anspannung los, atmen Sie tief durch und gönnen Sie sich als Patient:in oder Mitarbeiter:in eine Pause für Ihr Wohlbefinden.