Die kleinen Dinge
Die kleinen Dinge mit großer Liebe tun
In diesem Leben
können wir keine großen Dinge tun.
Wir können nur kleine Dinge mit großer Liebe tun.
(Mutter Teresa)

Kleine Schritte
Nicht alles muss heute gelingen.
Manchmal ist schon viel geschafft,
wenn du einfach atmest,
isst,
schläfst,
oder lächelst.

Zuversicht
Manchmal ist Hoffnung nur ein leiser Gedanke,
ein Atemzug zwischen zwei Sorgen.
Doch sie reicht, um weiterzugehen.
Ich lebe
Ich lebe, das heißt, ich liebe.
Liebe ich nicht, lebe ich nicht.
(Verfasser unbekannt)
Kraftquellen
Es sind oft die unscheinbaren Dinge,
die uns tragen:
ein vertrauter Geruch,
ein Blick aus dem Fenster,
eine Hand, die bleibt.

Wertvoll
Auch wenn du nichts „leisten“ kannst:
Du bist da.
Und das genügt.

Neubeginn
Morgen kann alles anders sein.
Nicht perfekt,
nicht leicht –
aber möglich.
Dankbarkeit
Danke sagen muss nicht laut sein.
Ein stilles Lächeln genügt,
damit die Welt für einen Moment heller wird.

Achtsam
Achte gut auf diesen Tag,
denn er ist das Leben –
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf
liegt alle seine Wirklichkeit
die Wonne des Wachsens,
die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch, recht gelebt,
macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück
und jedes Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.
Darum achte gut auf diesen Tag.
(Dschalal ad-Din Muhammad Rumi)

Fußspuren im Sand
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"
Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

Manchmal
Manchmal scheint mein Lächeln verschwunden.
Doch irgendwo blüht es weiter –
vielleicht in einer Blume am Weg,
vielleicht im Herzen eines Menschen.
(nach einem Gedanken von Thích Nhất Hạnh)

Verwandlung
Alles wandelt sich.
Noch im letzten Atemzug kann Neues beginnen.
Was geschehen ist, bleibt geschehen –
doch auch Vergangenes kann verwandelt werden
durch Liebe und Vergebung.
(frei nach einem Gedanken von Bertolt Brecht)
Lichtblick
Auch in der Nacht blühen Blumen –
nur anders,
nur leiser,
nur für die, die hinschauen.

Ruhe
Wenn die Gedanken zu laut sind,
hilft manchmal das Schweigen.
Oder das gleichmäßige Ticken einer Uhr,
die daran erinnert:
Zeit geht weiter –
und mit ihr das Leben.
Vergänglichkeit
Alles verändert sich –
wie der Himmel,
der nie zweimal gleich ist.
In dieser Bewegung liegt Trost.
Mut
Mut heißt nicht, keine Angst zu haben.
Mut heißt, trotzdem einen Schritt zu tun.

Loslassen
Nicht jeder Tag verlangt Stärke.
Manche Tage wollen einfach nur gehalten werden.
Und das ist genug.

„Was immer du tun kannst oder träumst, es zu können – fang damit an.“
– Johann Wolfgang von Goethe
„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“
– Johann Wolfgang von Goethe
„Wer den Tag mit einem Lächeln beginnt, hat ihn bereits gewonnen.“
– Cicero
„Es sind nicht die großen Dinge, die das Leben hell machen, sondern die kleinen Gesten, die von Herzen kommen.“
– anonym

Meditation im Krankenbett
„Seien Sie einen Moment einfach nur da.
Sie müssen jetzt nichts leisten, nichts erklären, nichts schaffen.
Nur da sein – so wie Sie sind.“
(kurze Pause)
„Spüren Sie, wie Ihr Körper auf der Matratze liegt.
Vielleicht spüren Sie den Atem, der von selbst kommt und geht.
Jeder Atemzug ein kleines Zeichen:
Ich bin noch da.
Das Leben strömt in mir.“
(2 langsame Atemzüge Zeit lassen)
„Vielleicht ist im Moment vieles schwer.
Vielleicht gibt es Sorgen, Schmerzen oder Fragen.
Sie dürfen alles, was gerade drückt, einfach einmal beiseite legen –
für diesen kleinen Moment.
Nichts davon geht verloren.
Aber Sie müssen es jetzt nicht tragen.“
(Pause)
„Stellen Sie sich vor, dass mit jedem Ausatmen ein bisschen Anspannung aus Ihrem Körper fließt.
Und mit jedem Einatmen ein Stück Ruhe zu Ihnen kommt.
Einatmen – Ruhe.
Ausatmen – Loslassen.“
(3 Atemzüge mit "Ruhe" und "Loslassen")
„Wenn es gut für Sie ist, können Sie sich einen Ort vorstellen,
der Ihnen immer schon gutgetan hat:
vielleicht ein Platz in der Natur,
ein vertrauter Raum,
ein Mensch, der Ihnen Wärme schenkt.
Dieser Ort darf jetzt in Ihrem Inneren sein –
ganz nah, ganz spürbar.“
(Pause für das innere Bild)
„Und mitten in diesem Bild können Sie einen Satz sprechen –
entweder laut oder nur im Herzen:
Ich bin gehalten.
oder
Gott, sei mir nahe.
oder
Ich bin nicht allein.
Wählen Sie den Satz, der Ihnen gut tut.“
(Zeit lassen)
„Möge dieser Funken Frieden in Ihnen finden.
Dass Ihr Körper spürt: Ich darf zur Ruhe kommen.
Und Ihr Herz spürt: Ich bin getragen –
von Menschen,
vom Leben,
von Gott, wenn Sie das möchten.“
(Pause)
„Bleiben Sie noch ruhig liegen, solange es Ihnen gut tut.
Verweilen Sie und versuchen Sie ruhig zu atmen.
Möge in den nächsten Stunden etwas Leichtes mit Ihnen gehen –
ein Atemzug, ein Gedanke, ein bisschen Hoffnung."